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Tango & Präsenz

 

Tango tanzen und Blockaden aufspüren, die uns daran hindern, mit unserem Tanzpartner in Kontakt zu gehen und uns auf ihn einzustimmen. Was hindert uns daran, Führungsimpulse zu geben oder zu interpretieren, insgesamt mit unserem Partner beim Tanzen in die spielerische Kommunikation zu gehen?

 

Der Tango zeigt uns unsere Muster auf, nach denen wir Beziehung (in diesem Fall zu unserem Tanzpartner) gestalten. Hakomi ermöglicht es uns, diese automatisierten Beziehungsmuster, die auf inneren Glaubenssätzen beruhen ins Gewahrsein zu bringen. Ins Gewahrsein bringen bedeutet, nicht nur mit dem Verstand sondern auch über etwas Gefühltes im Körper damit Kontakt zu bekommen.

 

In diesem zweitägigen Kurs können wir gemeinsam erforschen, welche Glaubenssätze es sind, die unser Erleben von uns selbst und von der Welt bestimmen, wenn es um Kontakt, Kommunikation, Nähe und Vertrauen geht.

 

Da für ein Selbststudium ein Gefühl von Sicherheit in der Gruppe nötig ist, ist bei allen Teilnehmenden eine Offenheit auch für die Prozesse der anderen TeilnehmerInnen wichtig.

 

Was ist Hakomi?

 

Hakomi ist eine körperpsychotherapeutische und spirituelle Praxis, die in den 70-er Jahren von Ron Kurtz entwickelt wurde.

 

Hakomi macht Spaß, ist neugierig und offen, spielerisch und gewaltfrei.

 

In kleinen Experimenten in Achtsamkeit können wir bestimmte Automatismen (zum Beispiel Körperspannungen) in unser Gewahrsein bringen und studieren. Durch dieses begleitete Selbststudium verändert sich etwas, tiefere Einsichten in unsere innere Organisation werden für uns erkennbar.

 

Zu mir

 

Ich entdeckte den Tango 1999. Von 2004 bis 2010 habe ich Tango Argentino und Körperarbeit für Tänzer in Dresden unterrichtet.

 

Ich habe Freude daran, Tänzern einen achtsamen Zugang zu ihrem Körper zu vermitteln und gemeinsam mit ihnen Bewusstheit für Bewegungen zu entwickeln.

 

Seit 2012 bin ich selbständig als Körperpsychotherapeutin tätig, seit 2016 in eigener Praxis in Bergisch Gladbach. 

Kursaufbau

 

Am Samstag werden wir uns mit Kontaktübungen beschäftigen und uns mit der Hakomimethode vertraut machen. Wir schaffen einen sicheren Rahmen, in dem wir während der zwei Tage achtsam und wertschätzend miteinander in Kontakt gehen können.

 

Nach einer kleinen Pause erforschen wir während des Tanzens (es geht nicht um komplizierte Figuren oder Schrittfolgen) unsere automatisierten Muster, nach denen wir Kontakt gestalten. Ihr könnt euch eure Beobachtungen und Fragen notieren.

 

Mit ihnen werden wir am Sonntag paarweise oder in der Gruppe auf dem Boden mit Hakomi weiterarbeiten.

 

Es gibt eine Mittagspause von 13.00 - 15.00 Uhr.

 

Kalte und warme Getränke sowie ein kleiner Imbiss am Sonntag in der Mittagspause werden im Cafe erhältlich sein.